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Der Billigflieger dba - Flydba

Die dba hat sich seit geraumer Zeit einen guten Namen unter den deutschen Fluganbietern gemacht. Davon zeugen nicht zuletzt die 4 Millionen zufriedene Passagiere, die die Fluggesellschaft bisher durch die Lüfte befördert hat. Der Anbieter zeichnet sich durch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ebenso aus wie durch Sicherheit. Dabei kommt auch ein hervorragender Service nicht zu kurz, was bei einer Billigfluggesellschaft durchaus nicht selbstverständlich ist. Ob Snacks und Getränke oder Zeitungen und Zeitschriften, um die Zeit über den Wolken nicht zu lang werden zu lassen – bei der dba ist das alles im Preis inbegriffen.

Die Entstehungsgeschichte von dba reicht bis Ende der 70-er Jahre, als im süddeutschen Friedrichshafen der erste Stein gelegt wurde, zum damaligen Zeitpunkt allerdings unter dem Namen „Delta Air“. Die Reichweite der angebotenen Flüge ging damals auch nur bis Stuttgart und Zürich. Nachdem Anfang der 80-er eine Kooperation mit Crossair und einige Jahre später mit der Deutschen Lufthansa geschlossen wurde, wuchs auch die Anzahl der angeflogenen Städte an. Der erste Aufkauf erfolgte dann in den 90-er, als die frühere Delta Air von British Airways und einer Berliner Bankgesellschaft geschluckt wurde und sich fortan „Deutsche BA“ nannte. Die Flugziele wurden um einige europäische Länder erweitert und die Flotte einer Vereinheitlichung unterzogen. 2003 erfolgte der Verkauf an die Intro Verwaltungs GmbH; zwei Jahre später kam eine Mitbeteiligung von gexx dazu, was die dba zu der drittgrößten deutschen Linienfluggesellschaft machte. 2006 fand dann die Übernahme durch die Air Berlin statt. Zwar bleibt die dba weiterhin als eigenständige Firma bestehen, die Marke als solche ist allerdings von der Oberfläche verschwunden.

Die Flugziele der dba konzentrieren sich vorwiegend auf Städte innerhalb von Deutschland, inklusive der ostdeutschen Metropolen Leipzig und Dresden. Noch weiter östlich geht die Reise dann auch bis Moskau. Ansonsten gehen die Auslandsstrecken ins westliche oder südliche Europa, d.h. Paris, Nizza, Rimini, Rom, Thessaloniki und Athen. Insgesamt beträgt die Zahl der angeflogenen Flughäfen zur Zeit 20.

Die Flugflotte der dba kann sich durchaus sehen lassen: 15 Maschinen aus der Reihe „Boeing“, dazu 14 Fokker 100, wobei noch eine Erweiterung in Planung ist. Trotz Quantität wird bei dieser Fluggesellschaft großer Wert auf die Qualität der Technik gelegt. Einen Flug online zu buchen, gestaltet sich bei der dba denkbar einfach. Das Menü ist leicht zu bedienen und übersichtlich. Die wichtigsten Daten sind auf den ersten Blick gut zu erfassen. Mit nur wenigen Klicks gelingt der Kunde dann schnell ans Ziel, ohne sich durch einen Dschungel von nebensächlichen Details durchkämpfen zu müssen. Dabei werden auch alle relevanten Infos, wie z.B. Visumspflicht, dem Online-Bucher stets gut überschaubar präsentiert. Alle weiterführenden Informationen – etwa Transfer, Parken oder Mietwagen – lassen sich in einem Untermenü schnell abrufen.

Das Preissystem ist grundsätzlich in zwei Varianten unterteilt: Flex und Spar. Während bei dem ersteren eine Umbuchung sowohl was Datum als auch Route angeht immer kostenfrei bleiben, ist das Umbuchen beim Spar-Tarif nur gegen einen Aufpreis von 25 Euro möglich. In beiden Fällen ist die Abwicklung übers Internet möglich, allerdings nur bis zwei Tage vor dem Abflug; ansonsten steht eine telefonische Hotline zur Verfügung.

17. August 2006: Der Billigflieger Air Berlin übernimmt die Fluggesellschaft dba